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Zellkultur-Grundkurs
MONTAG, Beginn nachmittags 13.00 Uhr pünktlich: |
Theorie
- Räumliche und apparative Voraussetzungen eines Zellkulturlabors
- Raumaufteilung unter Berücksichtigung der Anforderungen an ein Sterillabor
- Erklärung der verschiedenen Geräte (Wasseraufbereitung, Sterilwerkbänke, Brutschränke, Mikroskope etc.) unterschiedlicher Typen - Vor- und Nachteile
- Sicherheitsvorschriften im Zellkulturlabor
- Entsorgung von Abfallstoffen
- Zellkulturmedien
- Allgemeine Grundlagen, Zusammensetzung der Medien
- Spezielle Medien für verschiedene Zellen
- Zusätze zum Grundmedium (Puffer, Wachstumsfaktoren u.a.)
- Seren - Gewinnung, Qualitätsmerkmale, Lagerung
Praktisches Arbeiten:
- Gerätevorbereitung für die Sterilfiltration
- Autoklavieren des Filtrationsmoduls
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DIENSTAG Übersicht |
Theorie
- Gefäße zur Zellzüchtung
- Verschiedene Materialien wie Glas, Kunststoff etc. Eigenschaften, Vorteile
- Nachteile
- Vorstellung unterschiedlicher Formen der Gefäße,
- Vorbehandlung von Zellkulturgefäßen - Beschichtung
- Steriltechnik - Kontaminationen
- Quellen von Kontaminationen
- Unterschiedliches Erscheinungsbild der Kontaminationen - Detektion
- Spezielles zur Mykoplasmenkontamination: Diagnose und Bekämpfung
- Räumliche und apparative Voraussetzungen für saubere Steriltechnik
- Desinfektion
- Sterilisationsmethoden ( thermische Methoden, UV-Licht, Sterilfiltration), Vorteile - Nachteile, Wirkungsbereich
- Routinemethoden in der Zellkultur
- Mediumwechsel bei adhärenten und Suspensionskulturen
- Passagieren von Zellen
- Mechanische und enzymatische Methoden
- Zellzahlbestimmung - verschiedene Methoden (HÄMOZYTOMETER)
und CASY (elektronische Zellzählung)
- Einfrieren und Auftauen von Zellen
Praktisches Arbeiten:
- Zubereitung von zwei verschiedenen Zellkulturmedien:
- RPMI 1640 und Dulbecco`s modif. Eagle Medium
- Prüfung des Mediums auf verschiedene wichtige Parameter (pH-Wert, Osmolalität)
- Sterilfiltration mit unterschiedlichen Techniken
- Ansetzen der Sterilkontrolle mit verschiedenen Sterilboullions
- Prüfung des Filters auf Integrität ("Bubble-Point")
- Grundlegendes zur Mikroskopbehandlung (Einstellen des Phasenkontrasts etc.)
- Einführung in die Mikroskopie lebender Zellen
- Beurteilung der Zellmorphologie und Charakterisierung unterschiedlicher Zelltypen unter dem Mikroskop
Dienstag Abend: Gemeinsames Abendessen um 19.00 h
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MITTWOCH Übersicht |
Theorie:
- Allgemeine Grundlagen der Zellbiologie
- Definition von Zellorganellen
- Spezielle Fragen der Zellbiologie unter Berücksichtigung der Funktion der Zellen unter in-vivo- und in-vitro-Bedingungen
- Biochemische Einführung in die Zellphysiologie
- Anlegen einer Primärkultur; Wege zur definierten Zelllinie
- Verschiedene Methoden zur Gewinnung einer Primärkultu
- Definition von Zellkulturbegriffen (Transformation, Transfektion, Klonierung etc.)
- Zellkultur-Nomenklatur
Praktisches Arbeiten:
- Beurteilung der Zellmorphologie unter dem Mikroskop
- Durchführen von Routinemethoden anhand einer adhärenten Zellinie (Mausfibroblasten L 929)
- Enzymatische Dissoziation
- Zellzahlbestimmung - Lebendfärbung
- Ansetzen einer Subkultur
- Ansetzen eines Mykoplasmentests
- Einfrieren von Zellen
- Ansetzen eines Zytotoxizitätsexperiments ( WST-8 Test)
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DONNERSTAG Übersicht |
Theorie:
- Immunologie
- Grundlagen und Allgemeines zur Blutzellkultivierung, Stammzellen und CD-Marker
- Spezielles zur Lymphozytenkultivierung (Zellfusion, monoklonale Antikörper, Selektionsmedien, Klonierung)
- Zytofluorimeter
- Allgemeines zur Immunzytologie
- Techniken zur Erkennung spezifischer Funktionen
- Theorie zur Antikörperidentifizierung (ELISA-Methoden)
- Massenzellkultur
- Adhärent wachsende Zellen (Roller-Flaschen, Mikrocarrier, Festbettreaktoren,
Wannenstapel)
- Suspensionszellen (Roller-Flaschen, Spinner-Flaschen, Hohlfasermodule, verschiedene Fermenter, Einmalreaktoren)
Praktisches Arbeiten:
- Weiterführung des WST-8-Tests - Zugabe des zu testenden Agens in verschiedenen Konzentrationen
- Auftauen einer Zellinie (L 929) Lebendzellzahlbestimmung und Ansetzen einer Kultur
- Durchführung von Routinemethoden anhand einer Suspensionszellinie (Maus-Myelomzelle Ag 8)
- Zellzahlbestimmung
- Klonierung in verschiedenen Konzentrationen in 96er-Multischalen
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FREITAG, Ende 14 Uhr Übersicht |
Theorie:
- Zytotoxizitätsscreening - verschiedene Testsysteme
- Kontaminationskontrollen, Behördliche Sicherheit und Gefahrenpotential
- Wachstumskontrollen, Checklisten zur Überprüfung der Qualität der Zellen bzw. der einzelnen Zellinien
Praktisches Arbeiten:
- Auswertung des WST-8 Tests morphologisch und photometrisch
- Mykoplasmendetektion mittels Fluoreszenzmikroskopie
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